Einteilung der Keramikbeläge

Keramikbeläge lassen sich in verschiedene Gruppen einteilen

Steingutplatten
Steingutplatten haben eine poröse Oberfläche. Dadurch nehmen sie viel Wasser auf. Aufgrund dieser Eigenschaft werden sie glasiert. Steingutplatten werden fast immer als Wandverkleidung verwendet. Sie sind äusserst dekorativ und elegant. Steingutplatten sind nicht frostbeständig und eignen sich deshalb nicht für den Aussenbereich.

 

Steinzeugplatten
Gegenüber der Steingutplatte verfügen die Steinzeugplatten über eine niedrige Wasseraufnahme. Sie sind dicht in ihrer Struktur und die Poren sind geschlossen. Steinzeugplatten gibt es in glasierter wie auch in unglasierter Ausführung. Sie werden im Innenbereich vor allem als Boden- und Wandbeläge eingesetzt.

 

Feinsteinzeugplatten
Feinsteinzeugplatten zeichnen sich durch das besonders fein verarbeitete Rohstoffmaterial aus. In ihrer Struktur sind sie noch dichter als die Steinzeugplatten. Die Wasseraufnahme ist deshalb nochmals geringer. Feinsteinzeugplatten werden glasiert, unglasiert und poliert angeboten. Sie sind in einem hohen Mass verschleissfest und frostbeständig!

 

Mosaike
Als Mosaike werden von Hand geschlagene und gesetzte Fliesenbilder bezeichnet. Keramikplatten, die kleiner als 10 x 10 cm sind, werden auch als Mosaike bezeichnet. Sie werden glasiert, unglasiert oder aus Glas hergestellt. Es gibt auch Mosaike aus Naturstein oder Metall. Dank der kleinen Grösse, passen sie sich optimal an die Form des Untergrunds an. Mosaike sind nicht nur ästhetisch schön, sondern machen den Belag trittsicher, was vor allem im Nassbereich von Vorteil ist. Zudem eignen sie sich besonders auf gewölbten Oberflächen oder auf Grundrissen, die kleine Ecken und Nischen aufweisen.

Fliesen, Mosaik, Holzkeramik in der Nähe von Bern, Plattenleger